Herzlich willkommen beim Madrigalchor!

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Unser nächstes Konzert 

Sonntag, 4. Advent
18. Dezember 2016, 18.00 Uhr
Ss. Ewaldi-Kirche, Schwertstraße 24, 46395 Bocholt


Johann Sebastian Bach

WEIHNACHTSORATORIUM
Kantaten IV - VI, I

Eintritt: 20,- € – Ermäßigt: 15,- €
Vorverkauf: BBV, Europaplatz 26, 46399 Bocholt · Abendkasse

 

Liebe Musikfreunde!

 

Bachs Weihnachtsoratorium in sechs Kantaten, eines der meistaufgeführten
oratorischen Werke überhaupt, entstand in den letzten Monaten des Jahres
1734 und wurde um den Jahreswechsel 1734 / 35 abschnittsweise während
der Gottesdienste in den Leipziger Kirchen Nicolai und Thomas uraufgeführt.


Erst 1844 kam es in Breslau unter Johann Theodor Mosewius zu einer
konzertanten Gesamtaufführung aller sechs Kantaten, ein Unternehmen von
mehr als drei Stunden Dauer.

 

Der Madrigalchor wird diesmal die drei seltener zu hörenden Teile IV bis VI
singen, ergänzt um den Teil I „Jauchzet, frohlocket“, der dem 1. Weihnachtstag
zugeordnet ist.

 

Die pietistische Formel „Lesung – Betrachtung – Gebet“ setzt Bach durch
Rezitative des Evangelisten, „accompagnati“ je eines der Solisten sowie durch
Arien und Choräle in Musik um. Mit dem klangprächtigen Chor „Jauchzet,
frohlocket“ endet unsere diesjährige Aufführung.

 

Wir laden Sie herzlich zu diesem von einem exzellenten jungen
Solistenquartett und dem Berkelbarock-Orchester mitgestalteten
vorweihnachtlichen Konzert ein!

 

Melanie Brilman
SOPRAN


Enguerrand Cuisset
COUNTERTENOR


Robert Reichinek
TENOR


Peter Rembold
BARITON

 

Berkelbarock-Orchester
TECHNISCHE LEITUNG: HANNE FELDHAUS


Madrigalchor der Stadt Bocholt
Gesamtleitung: Rainer Maria Klaas

Chorreise 2016

Bautzen – jetzt erst recht

Madrigalchor Bocholt reist erneut in den deutschen Osten

Erst wenige Tage ist es her, dass mit Bautzen wieder mal eine sächsische Stadt im Zusammenhang mit fremdenfeindlichen Ausschreitungen von sich reden machte.

Diese Negativschlagzeilen konnten 39 Mitglieder des Madrigalchores und seines Freundeskreises allerdings nicht davon abhalten, auf ihrer diesjährigen Chorreise eben dieses Ziel erneut anzusteuern. Insgesamt war es bereits die neunte Reise in die ehemals neuen Bundesländer.
 

Bereits im Vorjahr hatte die Reisenden das beharrliche Festhalten eines erheblichen Teils der Bautzener an ihren sorbischen Traditionen beeindruckt. So wurde in einem sorbischen Restaurant gespeist, und das sorbische Kulturzentrum bot den Besuchern ein erfrischend buntes Spektakel von Tänzen, Instrumenten und Gesang, das so gar nichts Betuliches und Altbackenes an sich hatte, wie es der eine oder andere vielleicht hätte befürchten können.
 

Nicht das "gelbe Elend", das berüchtigte Stasi-Gefängnis ( in dem auch der Madrigalchor-Gründer Lothar Gronau ein ganzes Jahr gesessen hat), prägt heute das Stadtbild, sondern die malerisch hoch über der Spree aufragende Burg und schön restaurierte Bürgerhäuser.
 

Mit dem Bus ging es zu verschiedenen Sehenwürdigkeiten im äußersten Osten der Republik, wobei das bekannteste und spektakulärste Ziel Schloss und Park des legendären Fürsten Pückler in Muskau war. Beiderseits des deutsch-polnischen Grenzflusses Neiße wurde der Park per Fahrrad oder Pferdekutsche erkundet.

Ein höchst beschauliches Tagesprogramm bot weiterhin auch eine Kahnfahrt durch die vielen Verzweigungen des Binnendeltas im Spreewald.
 

Natürlich wurde auch gesungen: Bachchoräle bei Kirchenbesuchen und Lieder auf den Treppen zu hochherrschaftlichen Häusern.
 

Dieter Schwager erntete zum Schluss einer gelungenen Reise einen herzlichen Applaus für die hervorragende Organisation des Unternehmens.
 

Wichtig war es dem Chor vor allem, nicht nur die Gemeinschaft nach innen zu stärken, sondern auch und gerade im Vorfeld des Tags der Deutschen Einheit wiederum ein Zeichen zu setzen für das ungeteilte Miteinander von Deutschen (und Zugezogenen) in Ost und West.

Einige Impressionen...